Nierenschmerzen Hausmittel

In manchen Fällen kann man auch bei Nierenschmerzen Hausmittel anwenden. Sie können auch als billige und alternative Maßnahmen parallel zu einer ärztlich verordneten Behandlung angewendet werden. Hausmittel bei Nierenschmerzen wirken entweder vorbeugend, schmerzlindernd oder heilend wirken können. Eine Liste von einigen davon finden Sie hier:

Nierenschmerzen Hausmittel

  • Für eine gute Erhaltung der Nieren sollte man große Mengen an Wasser zu sich nehmen, außer man leidet an einer Nierenerkrankung, in der wenig uriniert wird. Damit der Organismus immer funktionstüchtig ist sollte man circa zwei Liter am Tag Wasser trinken.
  • Knoblauch ist ein wirksames natürliches Antibiotikum, das in jedem Haushalt zu finden ist. Die Einnahme wirkt vorbeugend bei bakteriellen Infektionen der Ausscheidungsorgane. Seine antibakterielle Wirksamkeit kommt von dem Wirkstoff Allicin, der wie eine natürliche Art vom Penicillin wirkt.
  • Löwenzahn ist eine Pflanze, die wegen ihrer reinigenden Eigenschaften  für die Säuberung von toxische Substanzen im Blut sehr effektiv ist. Die Einnahme erfolgt in einer Menge von 100 Gramm Löwenzahn in 1,5 Liter Wasser, die man dreimal am Tag in einer Tasse zu sich nimmt.
  • Jeden Abend sollte man eine Tasse von Schachtelhalmen zu sich nehmen. Dafür bereitet man einen Aufguss von 5 Gramm trockenen Schachtelhalmen (Equisetum Arvense) in 0,5 Liter Wasser. In einem Behälter gibt man die vorher zerkleinerte Pflanze mit dem Wasser dazu, lässt es kurz aufkochen und dann 15 Minuten ruhen lassen.
  • Die harntreibenden und antibakteriellen Eigenschaften von Damiana machen sie zu einer guten Lösung gegen Nierenschmerzen. Damit man diese Eigenschaften auch richtig nutzen kann, sollte man einen Aufguss vorbereiten. Man nimmt einen Teelöffel von der Pflanze pro Tasse gekochtem Wasser. Drei Tassen am Tag sollten reichen.
  • Die Wassermelone gilt als die Frucht für die Nieren  da der Saft von der Frucht beim reinigen vom Blut und Gewebe hilft. Man sollte sie so Frisch wie möglich zu sich nehmen.
  • Die ausscheidungsfördernde Eigenschaft der Sarsaparilla (Stechwinden) macht sie zusammen mit ihrer antiseptischen und antibakteriellen Wirkung zu einem mächtigen Verbündeten für die Behandlung von Nierenerkrankungen. Man sollte nur eine Tasse vor den zwei wichtigsten Mahlzeiten einnehmen. Für die Einnahme mischt man einen Teelöffel Sarsaparilla in Wasser.
  • Falls man Nierensteine hat, ist es zu empfehlen, Ananassaft mit Olivenöl  und Kartoffelsaft zu sich zu nehmen.
  • Gegen Nierenkoliken hilft ein warmes Bad damit die Wärme die Muskeln entspannen kann.
  • Ein anderes Mittel gegen Nierenschmerzen ist die Canavalia. Für die Einnahme mischt man 40 Gramm Canavalia in 60 Gramm gekochtem Wasser. Nach 30 Minuten in Ruhe sollte man für 4 Tage eine Tasse pro Tag Trinken.
  • Für eine Schmerzlinderung kann man auch Kamille benutzen. In einen halben Liter Wasser gibt man 4 Löffel Kamille dazu und lässt es  5 Minuten aufkochen . Danach mit einem Tuch (am besten Baumwolle), das man im Aufguss nass gemacht hat, auf denn Rücken und Nieren legen.
Wasser

Wasser

Knoblauch

Knoblauch

Löwenzahn

Löwenzahn

Stechwinde

Stechwinde

Homöopathische Mittel gegen Nierenschmerzen

Wie auch bei anderen Erkrankungen, schwören viele bei Nierenschmerzen auf die Kraft der Homöopathie. Lesen Sie mehr darüber in folgendem Artikel:

–> Homöopathie bei Nierenschmerzen